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    Heute in Yangon

Mon State 6 Tage/ 5 Nächte

Yangon - Bago - Kyaikhtiyo - Thaton - Mottama (Martaban) - 
Moulmein - Insel Shampoo - Mudon - Hpaan - Yangon


Rauchenede Mon Frau mit Kleinkind

Das Siedlungsgebiet des Mon-Volkes umschließt den östlichen Golf von Martaban und reicht von der Mündung des Sittang zum Nordende der Hügelkette von Tanithayi. Einst hatte dieses Volk, das zum Kulturbringer für weite Räume Südostasiens werden sollte, von Unterburma bis Kambodscha gesiedelt, und dabei auch die Zivilisation der Thai und der Birmanen absorbiert. So entstand, über einen Zeitraum von etwa 1500 Jahren, eine Hochzivilisation, deren Wurzeln bis heute im Dunkeln liegen. Historisch gesichert ist jedoch, dass umliegende Völker die Mon als „Leute aus dem Goldland“ lobten und auf deren Zivilisation - und Reichtum - neidisch waren. Dieses Suvannabhumi, Goldland, war eine Region des Buddhismus von Burma, heute Myanmar, bis nach Thailand und Kambodscha. Politisch haben die Mon an Bedeutung verloren, kein Zweifel. Zivilisatorisch gebührt ihnen indes die Krone. Die vorliegende Reise führt Sie ins „burmesische Herz“ der Mon im Süden des heutigen Myanmar.

Ins Land der Goldpagoden

Tag 01 Einreise Yangon: Einstündiger Vormittagflug in die burmesische Hauptstadt. Unser Mitarbeiter begrüßt Sie am Flughafen und kümmert sich ab jetzt um alles. Dann bringen wir Sie mit dem Minibus/Bus zum Hotel. Mit unserer Hauptstadt vertraut werden Sie am Nachmittag bei der Stadtrundfahrt: Richtig schön ist Yangon entlang dem Königlichen See, dessen Ufer Sie bis zur Karaweik-Halle folgen, einer schiffsähnlichen Betonkonstruktion im See, die den mythologischen Vogel Karaweik repräsentiert; dann Fotostopp am See - und im Hintergrund leuchtet die goldene Stupa der Shwe Dagon-Pagode! Anschließend besuchen Sie den riesigen Liegenden Buddha und die achteckige Bo-ta-Taung-Pagode im Hafengebiet entlang dem Yangon-Fluss, der einer der neun Deltaarme des riesigen Ayeyarwaddy ist. Dann, kurz vor Sonnenuntergang, erstrahlt die weltberühmte Pagode Shwe Dagon mit ihrer 107 Meter hohen Stupa aus Gold im weichen Licht des Spätnachmittags. Am Abend Traditionstänze (fakultativ). Übernachtung.

Zum Goldenen Felsen

Tag 02 Yangon-Bago-Kyaikhtiyo: Am frühen Morgen werden Sie auf der einzigen „Autobahn“ des Landes etwa 80 Minuten nach Bago unterwegs sein. Allerdings stehen die Besichtigungen in dieser einstigen Hauptstadt der Mon-Könige erst im Rahmen der Rückfahrt nach Yangon (Tag 05) auf dem Programm. Von Bago fahren Sie durch das Deltagebiet und über den Sittang-Fluß nach Kyaikhtiyo. Vom Ort Kinpun aus beginnt der Pilgerpfad zur rund 10 Kilometer entfernten und auf 1200 Meter Höhe liegenden Pagode auf dem berühmten Goldenen Felsen. Sie werden es jedoch bequemer haben, aber es ist eben alles relativ: Auf der Ladefläche eines Lkw bringen wir Sie zu einem Lager, von dem man nur noch etwa 1 Stunde zu Fuß zum Goldenen Felsen braucht. (Hinweis: Für ältere oder gebrechliche Gäste stehen Träger bereit, die diese Teilnehmer gegen eine Gebühr in Bambusstühlen bis zum Ziel tragen). Auf dem Gipfel erwartet Sie ein einfaches, jedoch romantisches und schön liegendes Hotel (Wichtiger Hinweis: Nicht alle Zimmer verfügen über fließendes Warmwasser!). Erster Besuch des Goldenen Felsen im weichen Licht des Nachmittags. Übernachtung.

Reise ins Herz der Mon

Tag03 Kyaikhtiyo-Thaton-Moulmein(Mawlamyine): Am Morgen Rückwanderung und Rücktransport nach Kinpun, wo die etwa zweistündige Fahrt nach Thaton beginnt, eine Fahrt durch Kokospalmenwälder und und Cashewnuss-Plantagen. Lange bevor Bagan aufstieg zur Territorialmacht in Südostasien, lange bevor die Zivilisation der Birmanen erblühte, war Thaton bereits ein bedeutendes Zentrum buddhistischer Religion und Gelehrsamkeit und Mittelpunkt eines Reiches, das sich vom Delta des Ayeyarwaddy bis nach Thailand und weiter nach Kambodscha erstreckte. Thaton, das war das „Herz des Goldlandes“, Zentrum von Suvannabhumi. Von hier verbreitete sich der Buddhismus nach Bagan, als im Jahr 1057 der erste große Bagan-Herrscher Anawratha das Thaton-Reich eroberte und die gesamte Mon-Oligarchie mitsamt König und Königinnen nach Bagan bringen ließ. Sie besichtigen heute in Thaton die kulturhistorisch bedeutende Goldpagode Shwe Zayan, die in der Frühzeit der Mon erbaut wurde; ein bei dieser Pagode aufgefundener Stehender Buddha weist große Ähnlichkeit auf mit den ungleich berühmteren Dvaravati-Buddhas in Zentralthailand. Dann fahren Sie weiter durch eine zauberhafte Tropenlandschaft nach Mottama (Martaban), wo sich der mächtige Salween in den Golf von Martaban ergießt. An Bord eines öffentlichen Fährschiffes überqueren Sie den Fluss, chinesische Dschunken, Sampans und alte Dampfer werden Ihren Weg kreuzen. Und dann werden Sie Moulmein (heute Mawlamyine) am Ufer auftauchen sehen, diese alte Perle des Kolonialismus, von der schon der berühmte Romancier Somerset Maugham dereinst in höchsten Tönen schwärmte. Moulmein war die Hauptstadt von British Burma von 1827 bis 1852. Viele erhalten gebliebene koloniale Bauwerke schaffen die Atmosphäre eines kolonialen Gestern und buddhistische Pagoden bekrönen alle Spitzen dschungelbewachsener Berge rund um die Stadt. Übernachtung (das Hotel bietet nur einfachen Standard).

Am Golf von Martaban

Tag 04 Exkursionen Insel Shampoo und Mudon: Die Stadtrundfahrt am Vormittag zeigt Ihnen die Sehenswürdigkeiten von Moulmein, wobei christliche Kirchen und alte koloniale Bauwerke dominieren. Besonders interessant ist dann die Bootsexkursion zur mitten im Fluss liegenden Insel Shampoo mit einer sehenswerten buddhistischen Klosteranlage. Am Nachmittag werden Sie überland in Richtung Mudon unterwegs sein und dort das Beton- und Stahlskelett eines 160 Meter langen Liegenden Buddha bestaunen - in dessen Bauch, tatsächlich! - bereits Unterkünfte eingerichtet sind. Und wenn Sie anschließend Lust haben, dann kühlen Sie sich bei einem Bad am Strand von Setse ab. Übernachtung.

Rückweg in die Haupstadt

Tag 05 Moulmein-Hpaan-Bago-Yangon: Ein langer Fahrtag steht Ihnen bevor (insgesamt etwa 10 Stunden), der jedoch besonders schöne Eindrücke tropischer Landschaftsformationen birgt. Dabei benutzen Sie die neue Brücke über den Salween (Thanlwin) bei Hpaan, und dann werden Sie beim Bummel über den Markt interessante Fotomotive entdecken. In Bago steht heute das Besichtigungsprogramm bevor: Fotostopp am Fuss der großen Goldpagode, Besichtigung des riesigen Liegenden Buddha, den die Briten per Zufall entdeckten, als sie eine Eisenbahn nach Bago bauten; und dann, vor allem, Besichtigung der Pagode Kaikpun mit vier Monumentalbuddhas, ausgerichtet nach den vier Kardinalpunkten unserer Ebene des Seins. Am Abend Ankunft in Yangon. Übernachtung.

Zur Shwe Dagon!

Tag 06 Yangon-Ausreise: Falls Sie wegen einer späteren Ankunft in Yangon am Tag 01 noch keine Stadtrundfahrt mitmachen konnten, dann bieten wir diese heute. Das Programm entnehmen Sie bitte der Beschreibung von Tag 01. In jedem Fall aber: Zur Pagode Shwe Dagon. Dort erleben Sie die tiefe Frömmigkeit der Birmanen bei Blumenopfern und bei Wasseropfern für den Wochentag-Buddha. Fotomotive... Der Rest des Tages steht zu Ihrer Verfügung. Ausreisetransfers.


Preis pro Person in US$:    Preise auf Anfrage

Rate: 2 Personen

3-5 Personen

6-9 Personen Einzel-Zuschlag
Summit Parkview (Yangon)         
Grand Plaza Parkroyal (Yangon)           
Kandawgyi Palace (Yangon)         
Traders Hotel (Yangon)        


Weitere Länder:

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