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Heute in Phnom Penh
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Sehenswürdigkeiten
in Phnom Penh

Nationalmuseum
Das 1917 erbaute Museum beherbergt die Umfangreichste Kunststücke, nicht nur
aus der Angkorperiode, sondern zurück bis in die Zeit der Funan und
Gebrauchsgegenstände von den ersten Zeugen menschlicher Besiedlungen
Südostasiens. Eines der Prunkstücke, der mehr als 5000 ausgestellten
Gegenstände, ist der schlafende Vishnu aus dem 11. Jahrhundert, der einst 7
Meter langen, in Bronze gegossenen Statue, heute leider nur der Oberkörper
erhalten ist. Seine Augen waren einmal mit Diamanten besetzt. Er gilt als das
grösste Meisterwerk seiner Zeit. Ein Besuch dieses Museum ist aus
kunsthistorischer Sicht ein Muss, um die Entwicklung der Hochkultur
nachzuvollziehen.
Silberpagode
Im Jahre 1892 wurde der Bereich der
Silberpagode als eine Familiengruft für den König Norodom angelegt. 1962 wurde
die Pagode durch den König Sihanouk erneut erbaut und erhielt ihren Namen durch
die 5,281 Siberplatten, die den Boden belegen. Im inneren befinden sich viele
wertvolle Geschenke verschiedener Staatsoberhäupter, wie auch von Napoleon der
III., Filigran gearbeitete Gebrauchsgegenstände der Königsfamilie und
Goldmasken, die zum Tanz des Ramayana benutzt wurden. In der Mitte der Pagode
thront eine lebensgrosse Buddhastatue, die aus 90 Kg. Gold gegossen ist und mit
über 9.500 Diamanten bestückt ist. Der Wertvollste davon, ist ein 25
Karatstein.
Königspalast
Der Komplex des Königspalastes liegt direkt zur Silberpagode und ist in zwei
Bereiche aufgeteilt, die eine mit den Verwaltungs und Representationsgebäuden
und der private Wohnbereich des Königs. Die Flagge zum Privathaus ist gehievt,
wenn der König anwesend. Der Königspalast wurde Ende des 19. Jahrhunderts für
König Norodom durch die Franzosen errichtet. Das prachtvollste Gebäude ist die
Thronhalle, Tevea Vinichhay, die 1919 durch König Sisowath eingeweiht wurde.
Wat Phnom
Eines der Wahrzeichen, der von der Frau Penh errichtet worden ist. Einer Legende
zufolge, entdeckte die Frau Penh 1372 einen großen Baum, auf dem Tonle Sap
Fluß. Nachdem sie mit Hilfe ihrer Freunde den Stamm an Land gebracht haben,
stellte sich heraus, daß es kein Baum, sondern vier bronzene Buddhastatuen
waren. Die Frau errichtete einen Hügel mit einer kleinen Pagode, um die Statuen
zu beherbergen. Der Hügel wurde seit dem “Wat Phnom Daun Penh” (Hügel der
alten Penh) genannt, und gab somit auch den Namen der Stadt Phnom Penh.
Unabhängigkeitsdenkmal
Dieser mächtige Turm wurde 1958 zur Erinnerung an die damals von König
Sihanouk am 9. November 1953 erlangte Unabhängigkeit von Frankreich errichtet.
Tuol
Sleng Museum
Dieses ehemalige Schulhaus, wurde nach der Machtergreifung Pol Pots in ein
Konzentrationslager umgewandelt. Zwischen dem 17. April 1975 und 7. Januar 1979
wurden hier an die 20'000 Männer, Frauen und Kinder gefoltert und anschliessend
auf bestialische Weise in Choeung Ek ermordet. Heute ist es ein Mahnmal und
Zeuge dieser traumatischen Zeit. In den verschiedenen Gebäude sind Fotos von
den Gefangenen und Folterwerkzeuge ausgestellt.
Choeung
Ek
Nach den Verhörungen im Tuol Sleng Gefängnis, wurden die Gefangenen zur
Exekution hier her gebracht. Um Munition zu sparen, mussten sich die Menschen
neben den von ihnen gegrabenen Massengräber knien, und wurden mit Knüppeln und
Hacken erschlagen. Kinder wurden in die Luft geworfen und mit dem Bajonett
aufgefangen. Heute steht, zum Gedenken an diese Menschen, ein Mausoleum, das im
Stil einer Stupa erbaut ist. Im inneren sind ca. 8.000 Schädel nach alter und
Geschlecht aufgebahrt.
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